Celeste Sirene – das Ensemble

Ganzheitlich-authentische Historische Aufführungspraxis und mitreißende Konzertprogramme – dafür steht das Ensemble Celeste Sirene.

Das Ziel: das Barocke Gesamtkunstwerk:

Celeste Sirene ist spezialisiert auf Alte Musik. Ziel ist es, historische Aufführungspraxis nicht nur auf die Wahl der Instrumente, die Spielweise und den Gesangsstil zu beschränken, sondern das Barocke Prinzip des Gesamtkunstwerks durch die Kombination mit Gestik, Kostüm und Ambiente in farbenfrohen Programmgestaltungen aufleben zu lassen. So charakterisieren die Programme nicht nur eine ungewöhnliche musikalische Auswahl, sondern vor allem die Kombination von gesprochenem Wort, Kostüm und Bewegung. In vielen Konzerten haben Celeste Sirene bewiesen, dass sie das Publikum mit der konsequenten Umsetzung dieses Prinzips immer wieder begeistern können. Das Repertoire umfasst neben den Konzertprogrammen auch Opernproduktionen (z.B. „La Susanna“), eine Commedia dell’ arte („Colombina Trionfata“) und Figurenspiel („Favola“). 


Handwerk, Theater, Kunst und instrumentales Können werden zu bunten Konzerten:

Celeste Sirene wurde 1996 vom Lautenisten Daniel Kurz und dem Sänger Niels Badenhop gegründet. 2001 machten Christiane Gerhardt (Gambe) das Ensemble komplett. Die drei Musiker bringen sehr unterschiedlichen Ausbildungen in die gemeinsame Arbeit ein: Handwerk, Tanz, Theater, Kunst- und Musikwissenschaften ergänzen die instrumentalpraktischen Qualifikationen und ermöglichen der Gruppe ihre vielfältige und Genre übergreifende Aufführungspraxis. Aus dieser Vielfalt entwickelten Celeste Sirene die Lust, vom Schwerpunkt der Barocken Kunst Brücken zu anderen Kulturen und Epochen zu schlagen. 2008 veröffentlicht Celeste Sirene die CD „Gol o Bolbol“ mit Alter Musik aus Persien und Europa.


Celeste Sirene - der Name: 

„Celeste Sirene“ bedeutet „Himmlische Sirenen“. Der Name ist inspiriert vom ersten Gesang aus dem Medici-Intermedio „La Pelegrina“, einem Vorläufer der in dieser Zeit entstehenden neuen Gattung Oper von 1589. In diesem Stück werden den himmlischen Sirenen die Musik und die Harmonie zur Seite gestellt. Das Ensemble Celeste Sirene wählte für sich die französische Schreibweise, da vor allem der französische Hochbarock - neben dem italienischen Frühbarock - den Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit bildet.


Celeste Sirene – die Mitwirkenden:

Christiane Gerhardt (Viola da gamba)

studierte Musikwissenschaft und
Kunstgeschichte in Berlin sowie
Viola da gamba bei Marianne Muller
in Paris. Seit ihrem Abschluss spielt 
sie in verschiedenen Ensembles 
und Orchestern, ist Mitbegründerin 
des Jaye-Consorts und musikalischer 
Partner im Theater. 
Sie lebt und arbeitet als freie 
Musikerin und Pädagogin in Berlin.

Daniel Kurz (Chitarrone, Laute und Barockgitarre)

studierte zunächst in Berlin 
klassische Gitarre, später
Laute in Dresden und 
Frankfurt am Main. 
Er spielt als Solist und 
Continuomusiker unter 
anderem mit der 
Compagnie Fontainebleau
und der Lauttencompagney.
Daniel Kurz lebt als
freier Musiker und Pädagoge
in Berlin.

Niels Badenhop (Tasteninstrumente und Gesang)

studierte Theater- und Musik-
wissenschaft in Berlin, zudem klassischen 
Tanz bei Vladimir Gelvan sowie Gesang 
bei Andreas Wernicke und Giovanni Anaya. 
In Meisterkursen, u. a. bei Stephen Stubbs 
und Emma Kirkby, spezialisierte er sich auf 
das Repertoire der Renaissance und des 
Barock. Er trainierte Barocktanz bei Ingo 
Günther und Jürgen Schrape. 
Niels Badenhop ist Sänger und Tänzer, 
er tritt als Solist in Konzerten und Opern 
auf und ist mit seinem Ensemble Ballet 
Baroque bei internationalen Festivals 
vertreten. Er unterrichtet Barocktanz an 
den Hochschulen Lübeck und Trossingen 
und war als Dozent für Barocktanz an der 
Akademie für Tonkunst in Darmstadt und an 
der Hochschule für Musik in Frankfurt tätig. 
Niels Badenhop ist außerdem ein gefragter 
Regisseur, Tänzer, Kostüm- und Bühnenbildner.